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Workshop "Hochsensibilität und Trauma" - Modul I


26. Januar 2026

Modul I: Hochsensibilität und Trauma – Grundlagen und Zusammenhänge

Fühlen Sie sich oft „zu empfindlich“, leicht überreizt oder emotional überwältigt? Dieses Modul hilft Ihnen, Hochsensibilität und mögliche Traumafolgen klarer zu unterscheiden.

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Zusammenhängen zwischen Hochsensibilität, Entwicklungstrauma und unserem Nervensystem. Wir schauen gemeinsam, wie sich feinfühlige Wahrnehmung und belastende Erfahrungen überschneiden können – und wie Sie dabei Selbstmitgefühl statt Selbstvorwürfe entwickeln.

Inhalte und Ziele

  • Hochsensibilität verstehen: Hochsensibilität ist keine Störung, sondern eine neurobiologische Disposition. Wir beleuchten Merkmale wie tiefe Verarbeitung und erhöhte Reizoffenheit und Überstimulation

  • Entwicklungstrauma erkennen: Chronische Überforderung, emotionale Vernachlässigung oder z.B. fehlende sichere Bindung in der Kindheit können Spuren im Nervensystem hinterlassen – auch wenn kein einzelnes traumatisches Ereignis sichtbar ist.

  • Überschneidungen erkennen: Hochsensible Kinder sind in unsicheren Umfeldern oft verletzlicher. Trauma kann hochsensible Merkmale verstärken oder verzerren – aber nicht jede Empfindlichkeit ist ein Trauma.

  • Innere Glaubenssätze reflektieren: Typische Gedanken wie „Ich bin zu viel / zu empfindlich“ oder „Mit mir stimmt etwas nicht“ werden thematisiert, um ein neues Verständnis von sich selbst zu entwickeln.

Am Ende des Moduls:

  • verstehen die Teilnehmenden den Zusammenhang zwischen Hochsensibilität, Nervensystem und Trauma

  • erkennen, dass Hochsensibilität eine Gabe ist

  • entwickeln mehr Selbstmitgefühl und reduzieren Selbstabwertung

  • lernen konkrete, alltagstaugliche Selbstregulationsstrategien

  • können eigene Bindungsverletzungen und deren Folgesymptome besser einordnen

Methoden:

  • Kurze theoretische Informationseinheiten

  • Erfahrungsaustausch

  • Psychoedukation mit realitätsnahen Beispielen

  • Sanfte Ressourcenübungen zur Orientierung im Hier und Jetzt

Stets in einer traumasensiblen Grundhaltung:

  • Einladung statt Aufforderung: Jede*r arbeitet in seinem Tempo

  • Ressourcenorientierung: Fokus auf Stärken und Fähigkeiten

  • Keine Retraumatisierung: Sicherheit steht an erster Stelle (!)

  • Selbstwirksamkeit & Hier-und-Jetzt-Orientierung: Praktische Werkzeuge für den Alltag

Dieses Modul legt den Grundstein für ein tieferes Verständnis Ihrer eigenen Hochsensibilität und deren Wechselwirkung mit möglichen Traumata. Ziel ist Verstehen statt Selbstvorwurf – und ein erster Schritt zu mehr Selbstfürsorge und innerer Balance.

Teilnahmegebühr: 25 Euro

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(weitere Termine siehe Veranstaltungskalender )

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